Mentoring in der VUCA-Welt! Eine kurze Orientierung

Mentoring erlebt in einer Arbeitswelt, die sich mehr und mehr verändert, komplexer und unsicherer wird, eine Art Renaissance. Das Mentoring kann als unterstützendes und stabilisierendes Element eine Antwort auf die Herausforderungen der sogenannten VUCA-Welt bieten!

Was bedeutet eigentlich VUCA? Was kann Mentoring leisten? Und was hat das mit Rennecke Consulting zu tun? Das alles wird in diesem Beitrag kurz angerissen!

Was bedeutet VUCA?

VUCA ist ein künstliches Wort (Akronym) und steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity!

  • Volatility, am ehesten mit Flüchtigkeit oder Unberechenbarkeit zu übersetzen, beschreibt die ständigen und sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen. Instabilität und Unvorhersehbarkeit nehmen zu. Gelten die momentanen Anforderungen an meinem Job auch morgen noch? Wird der langjährige Lieferant, Kunde, etc. das auch morgen noch sein? Mit diesen oder ähnliche Fragen werden Arbeitnehmer*innen und Unternehmen immer häufiger konfrontiert werden.
  • Uncertainty, Unsicherheit, ergibt sich zwangsläufig, sobald die gewohnte Planbarkeit nicht mehr gewährleistet ist. Zukünftige Entwicklungen lassen sich schwerer vorhersehen. Neue Eigenschaften, wie z.B. Innovation, Veränderungsbereitschaft oder Flexibilität gewinnen zunehmend an Bedeutung.
  • Complexity, Komplexität, wird hervorgerufen durch eine weltweite Verflechtung, Abhängigkeit wirtschaftlichen Agierens. Alles hängt mit allem zusammen. Wechselseitige Einflüsse und Abhängigkeiten werden immer komplexer.
  • Ambiguity, Mehrdeutigkeit: Die Komplexität und somit die Mehrdeutigkeit von Informationen, Rollen, Regeln und Mitstreitern erschweren Entscheidungen und machen falsche Interpretationen wahrscheinlicher. Standardverfahren greifen kaum noch. Eine Orientierung wird erschwert.

Unser „Ich“ in der VUCA-Welt

Schon in der Antike hat es Mentoring gegeben. Platon war Mentor von Aristoteles und der wiederum von Alexander dem Großen. Heute, so scheint es, erlebt das Mentoring eine Wiedergeburt. Warum?

Ein wichtiger Grund liegt sicher darin, dass es immer weniger klassische Jobprofile gibt. Wir, irgendwo zwischen New Work, Agile und Digitalisierung pendelnd, müssen zwangsläufig multioptional unsere Karrierepfade beschreiten. Diese sind schon länger nicht mehr linear, sondern immer mehr diversifiziert und eben multioptional.

Weg vom Jobprofil hin zum Skillprofil, sind wir gefordert, uns permanent neu zu definieren und zu (er-)finden. Ständiges Lernen, diversifizierte Skills in interdisziplinären und internationalen Teams werden immer wichtiger.

Im gleichen Maße wie die Diversifikation unseres Selbst steigt, steigt unser Bedürfnis nach Sicherheit, Klarheit und einem festen Standpunkt in einer fortwährenden Neuorientierung. 

Es treibt uns die Frage um, wer wir sind, was wir sind, was unser USP ist und wie wir unsere Ziele optimal erreichen!

Mentoring als eine Antwort auf diese Herausforderungen

Zitat Mentoring

Das Mentoring ist definiert als eine Maßnahme in der Personalentwicklung zur beruflichen und persönlichen Unterstützung von Nachwuchskräften. Es bezeichnet eine enge und direkte Förderbeziehung zwischen einer erfahrenen Person (Mentor*in) und einer weniger erfahrenen, meist jüngeren Person (Mentee). Dieser Beitrag bezieht sich auf das direkte Mentoring, also den direkten Austausch zwischen Mentor*in und Mentee. Das große Thema Mentoring-Programme ist auch ein wichtiger Aspekt in diesem Bereich, den wir sicher in einem zukünftigen Beitrag genauer unter die Lupe nehmen werden.

Mentor*innen unterstützen und begleiten Mentees über einen bestimmten Zeitraum in ihrer Entwicklung und arbeiten gemeinsam an bestimmten Zielen. Die Erreichung dieser Ziele erfolgen u.a. durch die individuelle Beratung und durch (kritisches) Feedback, durch Orientierungs- und Verhaltensunterstützung. Zudem sind die Weitergabe von strategischem und Erfahrungswissen sowie die Planung der beruflichen Laufbahn und Karriere wichtige Elemente des Mentorings.

Die gegenseitige Beziehung (Tandem-Beziehung) zwischen Mentee und Mentor*in ist eine bereichsübergreifende, hierarchiefreie Beziehung. In einem geschützten Rahmen können vorhandene und verborgene Fähigkeiten und Kompetenzen entdeckt und (weiter-)entwickelt werden, kann Lernen und Ausprobieren geschehen sowie informelles Wissen ausgetauscht werden. Somit können durch Mentoring u.a. auch Ängste vor Veränderungen abgebaut oder das Skillprofil des Mentees (weiter-)entwickel, bzw. geschärft werden.

Doch nicht nur ein Mentee profitiert vom Mentoring! Auch der/die Mentor*in lernt aus diesem wechselseitigem Austausch, bekommt neuen Input, lernt neue Perspektiven kennen!

Und was hat Rennecke Consulting damit zu tun?

Mentoring bei Rennecke Consulting
In Anlehnung an © Peanuts Worldwide LLC

Wir erweitern unser Kompetenzportfolio und bieten Mentoring an! Wir richten uns mit unserem Angebot an Arbeitnehmer*innen und an Unternehmen gleichermaßen.

Sie wollen mehr dazu erfahren? Bald auf unserer Homepage! Aber auch schon sofort und jederzeit! Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Austausch! Oder finden Sie Patricia Rennecke in der Mentor Lane, DER Community für Mentees und Mentor*innen! Wir freuen uns auf Sie!

Mehr von uns?

Auf unserer Homepage finden Kandidat*innen und Unternehmen u.a. Infos zu unserem Rekruiting-Prozess sowie speziell zum Remote-Recruiting! Weitere, höchst interessante Beiträge finden Sie zudem auf unserer LinkedIn-Unternehmensseite!